Für Gastronomiebetriebe ist das Google-Unternehmensprofil der wichtigste Kanal, denn dort stehen Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen. Die Website ergänzt es mit der Speisekarte als lesbarem Text statt als PDF, mit Reservierung und mit Angaben zu Allergenen. Beides muss auf dem Handy in Sekunden erfassbar sein.
Die ehrliche Reihenfolge
Wir verkaufen Websites und sagen trotzdem: In der Gastronomie ist das Google-Unternehmensprofil wichtiger als die Website. Wer nach „Italiener Hannover“ sucht, bekommt Karte, Bewertungen, Fotos und Öffnungszeiten, und viele entscheiden sich dort, ohne eine Website zu öffnen.
Wenn Sie heute nur eine Sache tun können: Profil vollständig ausfüllen, Fotos hochladen, Speisekarte hinterlegen, Bewertungen beantworten. Das kostet nichts und wirkt in Wochen. Wie das geht, steht in Google-Unternehmensprofil einrichten.
Die Website kommt danach und hat dann eine klar umrissene Aufgabe: die Fragen beantworten, die im Profil keinen Platz haben.
Die Speisekarte gehört als Text auf die Seite, nicht als PDF
Das ist der häufigste und folgenreichste Fehler in der Gastronomie. Ein verlinktes PDF ist bequem, weil die Küche es ohnehin für den Druck erstellt. Für Gäste und für Google ist es fast wertlos.
- Auf dem Handy unbrauchbar. Man zoomt, schiebt, verliert die Stelle.
- Google liest es kaum. Ihre Gerichte tauchen in der Suche nicht auf.
- Nicht vorlesbar für Menschen, die auf Hilfstechnik angewiesen sind.
- Langsam. Ein Druck-PDF hat schnell mehrere Megabyte.
- Veraltet. Weil das Aktualisieren aufwendig ist, bleibt die Karte von letztem Sommer stehen.
Eine Speisekarte als normale Webseite lädt sofort, ist auf dem Handy lesbar, lässt sich von uns in Minuten ändern und macht Ihre Gerichte für Suchanfragen wie „Ramen Hannover“ auffindbar.
Was Gäste in dreißig Sekunden finden müssen
| Information | Warum | Wo |
|---|---|---|
| Öffnungszeiten heute | meistgesuchte Information überhaupt | Profil + Startseite |
| Speisekarte mit Preisen | entscheidet über den Besuch | Website als Text |
| Telefonnummer | anklickbar für Reservierung | überall |
| Adresse und Anfahrt | Parken, ÖPNV | Profil + Website |
| Fotos vom Essen und vom Raum | stärkstes Verkaufsargument | Profil + Website |
| Reservierung | telefonisch oder online | Website |
| Allergene und Kennzeichnung | Pflichtangaben | Website |
Öffnungszeiten sind der häufigste Ärgernisgrund
Kein anderer Fehler kostet in der Gastronomie so direkt Umsatz und Bewertungen wie falsche Öffnungszeiten. Wer vor verschlossener Tür steht, schreibt das auf, und zwar dorthin, wo es alle lesen.
- Feiertage im Profil hinterlegen, und zwar vorher
- Betriebsferien rechtzeitig eintragen
- Küchenzeiten getrennt von den Öffnungszeiten angeben, wenn sie abweichen
- Ruhetage deutlich benennen
- Änderungen an beiden Stellen pflegen: Profil und Website
- Kurzfristige Schließungen im Profil als Beitrag ankündigen
Pflichtangaben in der Gastronomie
Neben Impressum und Datenschutzerklärung kommen branchenspezifische Angaben hinzu, sobald Sie Speisen und Preise veröffentlichen.
- Preise inklusive Mehrwertsteuer: Endpreise, keine Nettoangaben
- Zusatzstoffe kennzeichnen (Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Süßungsmittel)
- Allergene nach der Lebensmittelinformations-Verordnung. Bei loser Ware ist auch eine mündliche Auskunft mit schriftlichem Hinweis zulässig
- Füllmengen bei Getränken
- Herkunftsangaben, wo vorgeschrieben
- Bei Lieferung: Liefergebiet, Mindestbestellwert, Lieferkosten
Wir bauen die Kennzeichnung technisch sauber ein, sodass wir sie schnell anpassen können. Welche Angaben in Ihrem Fall konkret erforderlich sind, klärt die Lebensmittelüberwachung oder eine Fachberatung. Rechtsberatung leisten wir nicht.
Fotos sind hier das Produkt
In keiner anderen Branche entscheiden Bilder so unmittelbar. Gäste wählen nach dem Foto des Tellers und nach dem Eindruck des Raums.
- Tageslicht statt Blitz. Ein Handyfoto am Fenster schlägt ein geblitztes Bild jeder Zeit.
- Echtes Essen aus Ihrer Küche, keine Stockbilder. Gäste erkennen den Unterschied und rechnen es an.
- Den Raum zeigen, nicht nur die Teller, denn die Atmosphäre entscheidet mit.
- Auch die Menschen: Küche, Service, Inhaber.
- Regelmäßig ergänzen, besonders im Google-Profil.
- Bilder verkleinern. Ein 6-MB-Foto macht die Seite auf dem Handy unbenutzbar, siehe Warum ist meine Website so langsam?
Reservierung: Telefon, Formular oder System?
| Weg | Aufwand | Passt für |
|---|---|---|
| Telefon | kein Zusatzaufwand | kleine Betriebe, persönlicher Kontakt |
| Formular auf der Website | gering | mittlere Betriebe, Anfragen mit Rückruf |
| Reservierungssystem | Monatsgebühr, Einarbeitung | hohe Auslastung, viele Tische |
Ein Formular ist keine Reservierung, sondern eine Anfrage. Sagen Sie das auf der Seite deutlich, sonst steht jemand da und glaubt, sein Tisch sei sicher. Externe Reservierungssysteme sind Auftragsverarbeiter und gehören in die Datenschutzerklärung.
Häufige Fragen
- Braucht ein Restaurant eine eigene Website?
- Ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil ist wichtiger und wirkt schneller. Eine Website lohnt sich zusätzlich für die Speisekarte als lesbaren Text, für Reservierungen, Veranstaltungen und Kennzeichnungspflichten. Wer nur eines machen kann, fängt beim Profil an.
- Warum sollte die Speisekarte kein PDF sein?
- Ein PDF ist auf dem Handy schlecht lesbar, lädt langsam, wird von Google kaum ausgewertet und ist für Hilfstechnik nicht zugänglich. Als normale Webseite lädt die Karte sofort, ist lesbar und in Minuten geändert, und Ihre Gerichte werden bei Suchanfragen gefunden.
- Muss ich Allergene auf der Website angeben?
- Allergene müssen nach der Lebensmittelinformations-Verordnung kenntlich gemacht werden; bei loser Ware ist unter Bedingungen auch eine mündliche Auskunft mit schriftlichem Hinweis möglich. Sobald Sie Speisen online zum Verkauf anbieten, gelten strengere Anforderungen. Die Auslegung klärt die Lebensmittelüberwachung.
- Was kostet eine Website für ein Restaurant?
- Bei ADONO ab 1.500 € einmalig für bis zu fünf Seiten, inklusive aller Texte. Die Einrichtung des Google-Unternehmensprofils ist ab dem Business-Paket enthalten, im Starter-Paket für 150 € zubuchbar. Eine Speisekarte, die sich häufig ändert, pflegen wir für Sie; am günstigsten läuft das über die Betreuung mit Stundenkontingent ab 119 € im Monat.
- Wie bekomme ich bessere Google-Bewertungen?
- Aktiv fragen, wenn Gäste zufrieden gehen, und jede Bewertung beantworten, auch die kritischen. Eine ruhige, konkrete Antwort auf Kritik wirkt auf Mitlesende oft stärker als zehn positive Bewertungen. Anreize wie Rabatte gegen Bewertungen sind nicht zulässig.
